Oktober endet mit Dauerregen und Schnee

Frankfurt/Bochum - Mit Dauerregen, Schnee und einstelligen Temperaturen geht der Oktober in Deutschland zu Ende.

Schneefall
(c) proplanta

«Am Mittwoch muss im Süden und Südosten, am Donnerstag dann in der Osthälfte mit kräftigem Regen gerechnet werden, die Schneefallgrenze sinkt allmählich unter 1.000 Meter», sagte Susanne Danßmann vom Wetterdienst meteomedia am Dienstag. Am Freitag beruhigt sich das Wetter wieder und macht milderer Luft Platz. Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst betont: «Die Großwetterlage ist tatsächlich prädestiniert für ein winterliches Szenario». Allerdings wirke sich dies örtlich sehr unterschiedlich aus.

Am Mittwoch ist es von Baden-Württemberg und Bayern bis zur Lausitz dicht bewölkt, und es regnet anhaltend. Besonders kräftig fallen die Niederschläge vom Schwarzwald bis zum Fichtelgebirge und in Ostsachsen aus. Die Schneefallgrenze sinkt im Südwesten auf 700 bis 900 Meter. In der Nordwesthälfte Deutschlands scheint dagegen zeitweilig die Sonne, und es bleibt bis auf wenige Ausnahmen trocken. Frühnebel löst sich rasch auf. Der Wind weht an der Nordsee mäßig bis frisch aus West bis Südwest, auch im Süden frischt er leicht auf und kommt aus Nord bis Nordost. Die Höchstwerte liegen zwischen vier und zehn Grad.

In der Nacht zum Donnerstag breitet sich der teils kräftige Regen mit auffrischendem Wind aus Nordost bis West allmählich auf die Osthälfte aus, und auch im Süden ist es regnerisch. Die Schneefallgrenze bleibt im Osten deutlich über 1.000 Meter, im Südwesten sinkt sie auf etwa 400 bis 600 Meter. Im übrigen Bundesgebiet bleibt es meist trocken, die Bewölkung nimmt aber zu. Die Temperaturen sinken auf vier bis zwei Grad.

Am Donnerstag fällt in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern verbreitet länger andauernder und teils kräftiger Regen. Auch im Süden beginnt der Tag nass, die Niederschläge lassen aber allmählich von Süden her nach. Die Schneefallgrenze sinkt noch etwas und liegt von West nach Ost zwischen 400 und 1000 Metern. An der Nordsee muss mit einzelnen Schauern gerechnet werden, sonst bleibt es in den nordwestlichen Landesteilen bei etwas Sonnenschein trocken. Der Wind dreht von Nord bis Nordost auf West bis Südwest und weht in der Osthälfte teilweise frisch, an der Ostsee, östlich vom Darß, zunehmend stürmisch. Die Temperaturen erreichen drei bis neun Grad.

Am Freitag halten sich in der Südhälfte zum Teil längere Zeit hochnebelartige Wolken, im Südwesten kann es etwas regnen. Sonst scheint nach Auflösung von Nebelfeldern zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind lässt nach, und die Höchstwerte steigen ganz leicht auf Spitzenwerte zwischen vier und zehn Grad.  (dpa)


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